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5G: Neue Möglichkeiten für Unternehmen bei der Digitalisierung

22.03.2019

5G

Seit wenigen Tagen läuft die Auktion von Frequenzen für den superschnellen Mobilfunkstandard 5G – und ist sogleich zum Politikum geworden. Stein des Anstoßes ist eine mögliche Beteiligung des chinesischen Anbieters Huawei. Während der Branchenverband Bitcom davor warnt, von den weltweit nur 5 Unternehmen (zwei aus China, zwei aus Europa, eins aus Südkorea), die 5G-Netze aufbauen können, eines auszuschließen, mehren sich Vorwürfe aus den USA, dass Huawei der chinesischen Regierung zu nahe steht und von den dortigen Behörden zur Zusammenarbeit gezwungen werden könnte.

5G wird für die Bundesregierung zum Politikum

Daher wird seitens der USA die bisherige Praxis des Austausches von Geheimdienstinformationen in Frage gestellt, sollten chinesische Anbieter beim Aufbau des neuen Mobilfunk Netzes in Deutschland beteiligt werden. Die Frage einer möglichen Beteiligung von Huawei wird deshalb von der Bundesregierung seit Wochen intensiv diskutiert. (Vgl. NTV.de)

Was bietet die neue Generation für Chancen?

5G ist der Name für das Netz der fünften Mobilfunkgeneration.  Es soll höhere Datenraten und eine verbesserte Kapazität leisten. Darüber hinaus soll sich das neue Netzt durch „Intelligenz“ auszeichnen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht insbesondere für Unternehmen neue Möglichkeiten der Digitalisierung. Entsprechend heißt es auf der Homepage des Amtes: „So kann 5G beispielsweise die Vernetzung innerhalb und zwischen Firmen verbessern oder die Anlagensteuerung mittels Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) revolutionieren. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet die Technik ein in Zukunft deutlich schnelleres mobiles Netz und eine wachsende Zahl vernetzter Gegenstände im alltäglichen Umfeld.“ (siehe hier)

Zur Frage, inwieweit 5G für den einzelnen Anwender unmittelbar spürbar wäre, meint Pascal Kube von Mahr EDV: „Vielleicht kennen Sie den Spruch: ‚Nach dem Einschalten des PCs kann ich mir erstmal einen Kaffee holen.‘ Auch wenn die Ursachen vielfältig sein können, ein möglicher Grund ist ein in die Jahre gekommenes Netzwerk, das für das neu entstandene Datenvolumen nicht mehr ausreichend dimensioniert ist.“ 

Vorteile, Risiken und Nachteile

Als bedeutendste Vorteile der 5G-Technologie im Vergleich zu den Vorgängern nennt das BSI nicht nur die vielfach höhere Geschwindigkeit der Datenübermittlung. Auch, dass intelligente Autos ihre Telemetriedaten auf Basis von 5G miteinander austauschen und so Unfälle verhindert werden könnten, macht das neue Netz so interessant. Nicht zuletzt sollen trotz wachsender Anzahl der Geräte im Netz Latenz- und Ladezeiten schwinden.

Ein größeres allgemeines Sicherheitsrisiko sieht das BSI in der gewissermaßen „Faustregel“, dass: je mehr vernetzte Geräte es gibt, desto mehr Einfallstore für Cyberkriminelle entstehen. Andererseits sind im Bereich der Verschlüsselung viele Neuerungen gegenüber den vorangegangenen Generationen von Mobilfunknetzen geplant.

Ein Nachteil des neuen Netzes besteht – zumindest anfangs – in höheren Kosten. „Aufgrund der hohen Frequenzen, mit denen im 5G-Netz gesendet wird“, heißt es auf den Seiten des BSI, „muss die Menge der Sendemasten deutlich steigen.“ Die erfolgreiche Installation und Inbetriebnahme eines flächendeckenden 5G-Netzwerks werde daher vor allem Zeit und Geld kosten. Dennoch geht das BSI recht optimistisch davon aus, dass bis etwa zum Jahr 2022 mit einer flächendeckenden Versorgung zu rechnen ist.

„Bei aller Euphorie in Sachen 5G“, mahnt Pascal Kube, „müssen wir als Wirtschaftsstandort Deutschland den aktuellen Ausbau der Internetbandbreiten mit den bestehenden Standards 4G/LTE vorantreiben und gleichzeitig die Einführung von 5G organisieren.“ In dieser Gleichzeitigkeit der Aufgabe bestehe die eigentliche zu bewältigende Herausforderung der nahen Zukunft.

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