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Mahr EDV - störungsfrei arbeiten

Mahr EDV warnt vor Folgen des Irankonflikts für deutsche IT-Infrastruktur

10.01.2020

Infrastruktur

In welchem Maße auch in Deutschland stationierte US-Infrastruktur bei der Tötung des iranischen Offiziers Soleimani genutzt wurde, ist nicht bekannt. Nach Ansicht des IT-Experten Fabian Mahr erscheint es aber möglich, dass die hiesige US-Militärinfrastruktur in den Angriff zumindest involviert war. „Durchaus vorstellbar wäre, dass die Drohne von der US-Militärbasis Ramstein aus gesteuert worden ist. Möglich ist aber auch, dass die in Hessen befindliche US-Basis eine Rolle etwa bei der Weiterleitung von Funksignalen zur Steuerung der Drohne gespielt hat“, erläutert der auch auf digitale Netzwerke spezialisierte Unternehmer Mahr.

Fabian Mahr: „Cyberangriffe aus dem Nahen Osten sind bereits im vollen Gange“

Selbst diese Möglichkeit könnte dem Iran und den mit ihm verbündeten Staaten und Gruppen ausreichen, um auch gegen Deutschland und seine Verbündeten digitale Angriffe auszuführen. „Binnen Millisekunden können von jedem Land der Welt aus Cyberangriffe auf Deutschland ausgeführt werden“, so Mahr, der ergänzt: „Dass dies augenblicklich bereits passiert, lässt sich etwa an der Cyber-Angriffskarte der Telekom unter dem Link https://sicherheitstacho.eu ablesen. Anhand der dort gelisteten Daten fällt auf: Momentan werden 66.000 Cyber-Angriffe pro Minute auf die sog. `Honeypots´ verzeichnet, also auf spezielle Netzwerkkomponenten, die einen normalen Nutzer simulieren. Dabei sticht besonders die Häufung von Angriffen aus dem Nahen Osten ins Auge, was dafürspricht, dass Deutschland bei dem aktuell laufenden digitalen Krieg bereits involviert ist – zumindest als Angriffsziel.“ Die Experten des CenturyLink Threat Reports etwa vermuten, dass allein der Iran 24.000 Botnet-Hosts betreibt, was ihn weltweit auf den 10. Platz befördert.

Trojaner zielen auf Infrastruktur-Einrichtungen

Fabian Mahr gibt nun zu bedenken, dass neben privaten Rechnern auch wichtige Infrastruktur-einrichtungen wie Geldautomaten, Ampeln und sogar die Stromversorgung angegriffen werden könnten. Schon die Emotet-Attacke hat z.B. das Berliner Kammergericht und auch die IT des Klinikums Fürth, der Neustädter Stadtverwaltung sowie von zahlreichen Bundesbehörden ganz oder teilweise kompromittiert. Aber auch die Deutsche Bahn wurde bereits „erfolgreich“ angegriffen – Ausfälle und Verspätungen waren die direkten Folgen. Das heimtückische an den Trojanern: Sie agieren oft tage- oder wochenlang im Hintergrund und leiten in dieser Zeit geheime Daten weiter, etwa Konto-verbindungen oder Kreditkartendaten. Und wenn der Trojaner dann auffällt, ist es oft zu spät. „Gehen die Attacken von Staaten oder staatsähnlichen Strukturen aus, kann neben der Generierung von Geld – wie etwa bei Nordkorea – die Schwächung des militärischen Gegners, etwa durch gezielte Angriffe auf seine militärische wie zivile Infrastruktur, im Vordergrund stehen“, erläutert Mahr.

Empfohlene Schutzmaßnahmen

Um sich als Unternehmen und Privatperson zu schützen empfiehlt der Computerexperte, der sich im Alter von 18 Jahren im IT-Geschäft selbständig machte und der heute mit 38 Jahren ein knapp 100-köpfiges IT-Team in Berlin, Potsdam, Düsseldorf und Köln beschäftigt, vor allem zu regelmäßigen Updates, zum Einsatz einer aktuellen Sicherheitssoftware und zu einem sehr gut abgeschirmten Backup. „Wenn alle Daten tagesaktuell in einer entsprechend virengeschützten Cloud gesichert werden, bringt auch die „beste“ Trojaner-Attacke nur den Verlust eines Arbeitstages mit sich“, erläutert Mahr. Dann könnten IT-Experten die Systeme formatieren und die Daten neu aufspielen, sodass der Trojaner dann keine Chance hat. So betreibt etwa das IT-Dienstleistungszentrum für das Land Berlin (ITDZ Berlin) mit der Private Cloud eine Infrastructure-as-a-Services für Server und Speicher und auch Mahr EDV bietet seinen kleinen und mittelständischen Kunden mit der Mahr EDV Cloud ein entsprechendes Angebot von in Deutschland betriebenen Servern.

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