21 TB Daten wiederhergestellt und am Montag lief alles wie gewohnt
Ein Storage Ausfall am Wochenende, 21 TB Unternehmensdaten betroffen und wichtige Abgabefristen vor der Tür. Was für ein Planungs- und Ingenieurbüro schnell zum geschäftskritischen Problem werden kann, blieb für die Mitarbeitenden nahezu unbemerkt.
Eine Meldung, die zunächst harmlos klang
Am Wochenende meldete der Kunde, Laufwerke seien nicht verfügbar.
Zunächst klingt es wie eine einfache Support Anfrage. Es stellte sich bei der Analyse jedoch als deutlich kritischer heraus. Der Storage hat einen Hardwaredefekt und rund 21 TB Daten mussten wiederhergestellt werden.
Unser IT-Systemadministrator Tobias Gschwandtner, übernahm den Fall innerhalb weniger Minuten remote und koordinierte die nächsten Schritte.
Für den Kunden war schnelles Handeln besonders wichtig. Als Planungs- und Ingenieurbüro arbeitet das Unternehmen an Projekten für große Industriekunden und ist dabei an feste Abgabe und Projektfristen gebunden. Ein längerer Ausfall hätte deshalb unmittelbar Auswirkungen auf laufende Projekte haben können.
Hardwaretausch und Wiederherstellung am Wochenende
Über den bestehenden Dell ProSupport konnten die betroffenen Festplatten innerhalb weniger Stunden ausgetauscht werden.
Direkt im Anschluss startete Tobi die Wiederherstellung aus dem vorhandenen Backup. Im Laufe des Sonntags wurden rund 21 TB Daten wiederhergestellt. Analyse, Koordination und Restore konnten dabei vollständig remote erfolgen.
Am Sonntagabend standen die benötigten Daten wieder zur Verfügung und die Mitarbeitenden konnten wie gewohnt weiterarbeiten.
Entscheidend ist, was im Ernstfall zusammenspielt
Der Fall zeigt vor allem eines: Bei einem kritischen IT-Ausfall zählt nicht nur die einzelne technische Lösung, sondern die gesamte Kette dahinter.
Ein Ansprechpartner übernimmt die Analyse und koordiniert die nächsten Schritte. Hersteller-Support sorgt dafür, dass defekte Hardware schnell ersetzt werden kann und ein funktionierendes Backup und Disaster Recovery Konzept ermöglicht es, die Daten tatsächlich wieder verfügbar zu machen.
Je nach Störung kann dafür ein Einsatz vor Ort notwendig sein. In diesem Fall ließ sich der gesamte Prozess remote steuern. Entscheidend ist, dass schnell klar ist, was zu tun ist und wer die Verantwortung übernimmt.
Für den Kunden bedeutete das am Ende vor allem eines: Aus einem kritischen IT-Ausfall wurde keine Unterbrechung des Arbeitsalltages für seine Mitarbeiter.
Was Unternehmen daraus mitnehmen können
Ein Backup zu haben, ist die Grundlage. Entscheidend ist jedoch, wie die Datensicherung aufgebaut ist und ob die Wiederherstellung im Ernstfall tatsächlich funktioniert.
Eine bewährte Basis ist die 3-2-1-Backup Strategie. Dabei existieren drei Kopien wichtiger Daten auf zwei unterschiedlichen Speichermedien, wobei mindestens eine Kopie getrennt vom ursprünglichen System aufbewahrt wird.
Mindestens genauso wichtig sind regelmäßige Wiederherstellungstests. Denn erst dabei zeigt sich, ob gesicherte Daten vollständig verfügbar sind und sich innerhalb eines für das Unternehmen akzeptablen Zeitraums zurückspielen lassen.
Auch Monitoring und klare Zuständigkeiten gehören dazu. Wenn früh erkannt wird, dass etwas nicht stimmt, und feststeht, wer Analyse, Hardware-Support und Wiederherstellung koordiniert, lassen sich im Ernstfall wertvolle Stunden sparen.
Backup bedeutet deshalb nicht nur Datensicherung. Es bedeutet, darauf vorbereitet zu sein, den Betrieb nach einem Ausfall möglichst schnell wieder aufnehmen zu können.
Das beste Ergebnis eines IT-Notfalls ist manchmal, dass die Mitarbeitenden gar nicht merken, dass es einen gegeben hat.
Wie gut wäre Ihre IT auf einen vergleichbaren Ausfall vorbereitet?
Prüfen Sie frühzeitig, ob Backup, Wiederherstellung und Infrastruktur im Ernstfall wirklich zusammenspielen.

